Samstag, November 21, 2009

Spätherbstliches

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Heute Nacht hat’s zum ersten Mal gefroren, ich kann mich gar nicht erinnern, wann das zuletzt so spät im Jahr war.

Aber die Sonne scheint und ich kann den Blick aus den fenstern so richtig genießen.

Zumal ich sie schon alle geputzt habe.

Blick aus den Nordfenstern

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aus dem OstfensterK640_P1070835

P1070833 vom Balkon

_ahorn

Er hat die Blätter schon abgeworfen.

Nächste Woche ist erster Advent!!

Dienstag, November 17, 2009

Gartenbild vom 17.11.09!!

Wenn ich dran denke, dass in den letzten Jahren um die Zeit schon Schnee gegelegen ist!!

17.novemberpage


Ich hab damit zum ersten Mal den Livewriter ausprobiert, ich gestehe, das ist was für faule Mädchen wie mich!!

Montag, November 09, 2009

Der Karl - Foerster- Garten in Potsdam- Bornim

Heuer haben wir uns endlich einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Ein Besuch von Potsdam und dem Foerster Garten in Bornim.


Die Jahreszeit war genau richtig, so konnte ich wieder einige Ideen für einen Garten der ganze Jahr Freude macht mit nach Hause nehmen.
Das große Herbstbeet

Der Frühlingsweg! Auch Ende September schön anzusehn



Der Senkgarten






Blick in den privaten Teil Marianne Försters, den sie für sich und ihre Katzen alleine haben möchte.


Der Blick ins Land , so richtig englisch.



Der berühmte Steingarten, der von Botanik-Studenten betreut wird und für viele kundige Besucher nicht mehr so anziehend ist wie früher

Die riesigen Schilder sind wirklich keine Attraktion*lach*

So sieht die Planung Mariannes Försters für ein gelungenes Herbstbeet aus.


Nachpflanzen erlaubt!!!

Ich war wirklich froh diese schöne Anlage endlich mit eigenen Augen gesehn zu haben. Ich gestehe, trotz einiger Bücher und vieler Publikationen die ich schon gesehen habe, erst jetzt habe ich so richtig den Durchblick gewonnen. Ich bin eine erbärmliche Planleserin!!!

In der Gärtnerei Förster Stauden, die nicht mehr zum Garten gehört hab ich einige hübsche Pflänzchen gekauft.
Unter anderem einen Wasserdost=
Eupatorium fistulosum 'Augustrubin' - Kleiner Purpurdost der nur 1m-1,50m hoch wird und purpurfarbene Blüten hat. Nach so einem hab ich schon lange gesucht ,denn ich mag die üblichen braunroten Riesen nicht sehr
Natürlich viel zu wenige, aber unser Wohnmobil hat nicht mehr Stauraum zur Verfügung gestellt.
Ein bisschen Platz wolle ich noch für den Besuch bei Sarastro in Ort im Innkreis freihalten.
Aber das ist schon die nächste Geschichte!!

Samstag, Oktober 31, 2009

Novemberblues??

Allen die derzeit ein wenig traurig sind widme ich diese farbenfrohen Bilder.
Besonders dir liebe Gudi!!!


Unser Teich, gestern noch wunderschön, heut mit einem Netz abgedeckt, nicht mehr ganz so hübsch!

Schaut mal das Röschen Belvedere,es kümmert sich wenig um frostige Nächte!!!

Soviel Gelb, macht das nicht heiter???


Die Äpfelchen werden von den Vögeln nicht angenommen.
Warum nur?
Aber traurig sind sie sicher deshalb nicht!


ich auch nicht, denn so erfreuen sie mich noch im Januar!!

Also euch allen:
Kopfhoch!!!!!!!!

Sonntag, Oktober 25, 2009

Ende Oktober endet die Sommerzeit

Nein ich will jetzt nicht über die Sinnhaftigkeit der Sommerzeit diskutieren.
Ehe meine Freude über das schöne Wetter des heutigen Tages kundgeben.
Wir hatten heuer, ganz unüblich in unsrer Ecke des Wienerwaldes, noch keinen Nachtfrost.
Daher sieht der Garten noch so unüblich frühherbstlich aus, wie schon lange nicht mehr!

Bunte Blätter erfreu'n mich immer wieder, das Geranium Wlassiowianum zum Beispiel

Astern und Rosen, beide noch gleich schön!


Und jetzt eine kleine Zusammenfassung.
Es blüht noch soo viel!!

Die kleinen Blütchen gehören zuSaxifraga cortusifolium var. fortunei. dem Oktoberherbstbrech.

"Gelbes Wunder und "Gelbes Monster" hab ich mir im Frühling neu angeschafft, ich bereue die etwas höhere Geldausgabe nicht!!
Ich liebe winzige unscheinbare , aber perfekt aussehende kleine Blütchen.
Gas glänzende laub erfreut das ganze Jahr lang.

In der Mittelreihe rechts :
Das Triostemum trägt endlich einmal Früchtchen !

Die Chrysanthmene Schwabenstolz ist zwar eher dunkelrot, denn rostbraun wie beschrieben wird , aber sie passt so schön zum Eupatorium Chocolate.

Nach der Neubenennung übrigens Ageratina chocolate. Wenn ich mir schon mal einen Namen merk', prompt wird umbenannt.


Der Phlox im roten Herbstbild ist ein Ende September neugekaufter sehr spät blühender.
Ja wir waren bei Förster -Stauden in Potsdam!!
Und im Förster Garten Bornim.

Die Reportage folgt demnächst !!

Donnerstag, Oktober 22, 2009

die letzte Stadt - ein (Preis) Rätsel

Die letzte Stadt die wir besuchten ist vielen aus dem TV bekannt.

Hier am Strand zum Beispiel war ein Tatort.


Hier wohnt der Hauptdarsteller.

Hier entspannt er sich gerne

Wie hübsch aber diese Stadt ist, sieht man in diesen Filmen nie!

Mit diesen wundervollen Zügen kommt man in dieses Stadt, sehr südlich in Schweden gelegen.
Wer nur die Bücher gelesen hat, wird sich eventuell schwertun.
Der Autor ist einer der derzeit berühmtesten Schweden.
Man spricht hierzulande seinen Namen gerne falsch aus.






Ich bin gespannt , wer als erster die richtige Antwort gibt.
Einen kleinen Preis hab ich vorbereitet!!


Über diese Brücke haben wir am 21.9 Skandinavien verlassen.


Die Bilderunsrer letzen Aufenhaltsorte kommen sicher in diesem Winter noch dran!!

Aber jetzt wird erst mal gerätselt!!!!!!
Viel Spaß!!!!!

Donnerstag, Oktober 15, 2009

Städtisches : Uppsala und Stockholm

16.9

wir verlassen den schönen idyllischen Platz in Arsunda und fahren quer durchs Land Richtung Uppsala.
Da es uns einfach nicht gelingen will den im Campingführer so schön beschriebenen Platz zu finden , müssen wir ob wohl oder übel mit dem WoMo in die Stadt fahren.
Einen Parkplatz im Uppsala zu finden ist wirklich ein Kunststück.
Schon gar weil die Parkplätze schön angezeichnet sind und unser WoMo gleich 2 Plätze einnimmt. Müssen wir 2 Tickets ziehen??
Wir entschliessen uns zu einem Schnelldurchgang.
Den Linnegarten aber lassen wir uns nicht entgehen!

Carl von Linne, geborener Carl Linneus, ist Schwedens berühmester Botaniker. Er hatte Arzt und Naturwissenschaften studiert, ausgedehnte Reisen unternommen und schien ein unermüdlicher Arbeiter gewesen zu sein. Sein Haus ist volle mit seinen Aufzeichnungen Zeichnungen und Sammelgegenständen.
Im Jahr 1757 wurd er geadelt und Präsident der Akademie der Wissenschaften.

Seine biologische Systematik, die alle Pflanzen nach einer binären Nomenklatur ordnet, schuf dereinst ein wenig Klarheit und wird auch heute noch verwendet.
Er legte diesen Garten an seinem Wohnhaus an, den Botanischen Garten in Uppsala und richtete das naturhistorische Museum ein.

Hier eins der Pflanzenschilder.
Es zeigt den Namen und die Klasse , also 2 ,der Pflanze an.
Ich gestehe , trotz eingehender Beschäftigung mit der Materie in botanischen Gärten habe ich noch immer einige Zusammenhänge nicht ganz begriffen.

Die Beete in denen die Pflanzen nach ihren Gruppen geordnet sind



Ein rascher Rundgang durch Uppsala führte uns zu unserem Parkplatz zurück.


Da wir auch beim zweiten Anlauf und der Fahrt, ganz genau nach den Angaben im Führer ,den Campingplatz nicht gefunden haben, beschlossen wir gleich nach Stockholm (nur 60km entfernt) zu fahren.

Wir fanden den Campingplatz Bredäng nahe der Stadt und nahe der U-Bahnstation ganz schnell und konnten schon am nächsten Morgen ohne Parkplatzsorgen Stockholm durchforschen.

Man empfing uns würdig!!





Gamla Stan
Männer!
Hübsche Lokale
Geschäfte
Und endlich
das Wollgeschäft!!!!
Maria hatte natürlich "mein" Garn!

Den nächsten Tag beschlössen wir ganz dem Wasa Museum zu widmen.
Mit einerkleinen Fähre, die man einfach mit der U-Bahnkarte benutzen kann,
fuhren wir


auf die kleine grüne Insel Djurgarden, auf der auch das Tivoli der Vergnügungspark liegt.

Schon von Weitem sieht man die 3 Masten der Wasa aus dem Museum ragen.

Die Wasa ein rund 50 Meter hohes Kriegsschiff wurde von Gustav Adolf II. in Auftrag gegeben.
Es sollte den Feind , die Polen beeindrucken. Als der König erfuhr, dass auch die Polen an einem riesigen Kriegschiff bauten, ließ er noch mehr Kanonen als ursprünglich vorgesehen und berechnet waren an Bord schaffen.
Das Schiff ertrug diese Mehrbelastung nicht und sank bei seiner Jungfernfahrt im Jahre 1628 nahe bei Stockholm.
Ich hab einige Bilder nicht verkleinert um die Ausmaße dieses Schiffes besser zeigen zu können.
Bitte anklicken!



Bald begann man die Kanonen zu bergen, aber bald wurde es still um die Wasa.
1953 begann Anders Franzen ein Wrackforscher nach der Wasa zu suchen.
3 Jahre später hatte er das Schiff gefunden, das in unglaublich gutem Zustand war. Das brackige Wasser der Ostsee hatte dem Schiffsbohrwurm der sonst Wracks bald völlig zerstört, keine Lebensgrundlage geboten.
1957 war die Bergung abgeschloßen, der schwimmende Palast war gehoben.

Man baute rund um das Wrack ein Museum, rekonstruierte was zerstört war und kann so dieses unglaublich eindrucksvolle Schiff seinen Besuchern präsentieren.
Alle 6 Segel waren erhalten geblieben einige Masten und fast 14000 Holzobjekte.

Man kann das Schiff in einem riesigen dämmrigen Raum mit genau abgestimmter Luftfeuchtigkeit besuchen. Denn es muss aufwändig konserviert werden um nicht doch noch für immer zu zerfallen

3 Stockwerke hoch ist Museum

Hier ein Modell an dem man sehen kann wie das Schiff dereinst ausgesehn hat.
Das Schiff war bunt wie ein Christbaum in den Krieg gezogen, jede Planke reich verziert!

Anhand von Modellen kann man sehen, welch armseliges Leben die Matrosen führten.
Während die Kapitänskajüte prunkvoll ausgestattet war, schlief die Mannschaft einfach an Deck.
Nahe beim Bugspriet die beiden einzigen Toiletten die den 445 Männern zur Verfügung standen


Faszinierend die Figuren an den Seiten des Schiffes, sie sind lebensgroß, die Bemalung ist auf dem Schiffskörper nicht rekonstruriert worden.

Einige Schauobjekte wurden aber nachgebaut und originalgetreu bemalt um die Besucher zu informieren.
click to enlarge!


Dass wir uns von diesem einzigartigen Museum nur ungern trennten und am liebsten noch viele Stunden geblieben wären, kann man vielleicht anhand der Bilder erahnen.